Newsletter vor naturgucker.de aus dem Jahr 2022

15. April 2022

 

naturgucker.de: Frohe Ostern, Fotowettbewerb und mehr

Guten Tag,

wie intensiv die inzwischen mehr als 112 000 auf naturgucker.de Aktiven die Natur im Blick haben, belegen die bei uns gemeldeten Beobachtungen. Sie dokumentieren derzeit, wie mit dem Voranschreiten des Frühlings mehr und mehr Arten wieder aktiv werden. Am 17. März 2022 wurde beispielsweise der erste Wiedehopf gemeldet und am 30. März 2022 folgten die ersten Mehlschwalben. Und das, obwohl es zwischendurch nochmals empfindlich kühl wurde. In anderen Artengruppen gibt es ähnliche „Jahres-Premieren“ zu verzeichnen.

Bei den Bildern offenbart sich das Erwachen der Natur ebenso. Pflanzen, Pilze, Wirbeltiere und Wirbellose – das volle Spektrum der Artenvielfalt findet sich unter den neu hochgeladenen Beobachtungen, Bildern und Videos. Am 25. März 2022 wurde bei den Naturbildern die 2,5-Millionen-Grenze geknackt. Das Jubiläumsfoto von Sonja Klein zeigt eine männliche Kornweihe im Flug. Wir sind sehr gespannt darauf, welche tollen Motive sich Ihnen in den kommenden Frühlingswochen bieten werden. Indem Sie Ihre Fotos auf naturgucker.de veröffentlichen, können Sie sie mit einem Mausklick bei unserem großen Fotowettbewerb ins Rennen schicken.

SIGMA Naturbild 2022

Gemeinsam mit SIGMA, einem Hersteller hochwertiger Objektive, Kameras und Blitzgeräte, veranstalten wir wieder den Wettbewerb „SIGMA Naturbild“. Natur im Frühling lautet dieses Mal das Motto. Vom 15. April bis 29. Mai 2022 können Fotos eingereicht werden, die im meteorologischen Frühling entstanden sind – ganz egal in welchem Jahr oder ob auf der Nord- beziehungsweise Südhalbkugel; die ausführlichen Teilnahmebedingungen sind hier nachzulesen.

Diesjähriger Hauptpreis ist das Objektiv 105mm F2,8 DG DN MACRO | Art von SIGMA im Wert von 749 €. Nach Abschluss des Wettbewerbs entscheidet eine Fachjury darüber, wer es erhalten wird. Unter allen Teilnehmenden werden außerdem mehrere Naturbücher aus dem Haupt Verlag sowie Jahresabos des Naturgucker-Magazins verlost. Hierbei sind die eingereichten und den Wettbewerbsvorgaben entsprechenden Fotos jeweils ein Los. Infos über sämtliche Preise finden Sie an dieser Stelle.

Neue Bestimmungshelfer

Einigen von Ihnen sind auf naturgucker.de bei den Vögeln, Säugetieren oder Pilzen in einer Reihe von Artporträts vielleicht schon die „Pfeilbilder“ aufgefallen. In diese Fotos wurden Markierungspfeile und Ziffern eingearbeitet, zu denen sich begleitende Texte in den dazugehörigen Bildbeschreibungen finden. Mit diesen Bildern möchten wir Hilfestellungen beim Bestimmen der Arten bieten. Getreu unserem Motto, Menschen für die Natur und das Beobachten zu begeistern, erweitern wir damit unser Angebot auf naturgucker.de. Ausgewählt und bearbeitet werden die Fotos unter Federführung der NABU|naturgucker-Akademie*. Wie dabei vorgegangen wird, beschreibt unser ausführlicher Beitrag auf naturwerke.net.

Rebhühner im Blick

Von vielen Feld- und Wiesenbrütern sind in Deutschland lediglich Restbestände übrig. Damit die in Bedrängnis geratenen Vogelarten von Schutzmaßnahmen bestmöglich profitieren können, werden Beobachtungsdaten über die verbliebenen Vorkommen benötigt. Sie können den Naturschutz unterstützen, indem Sie Ihre Rebhuhn-Beobachtungen und gern ebenso alle weiteren Sichtungen von Tieren, Pflanzen und Pilzen auf naturgucker.de melden. Dort veröffentlichte Beobachtungen können direkt von den im Naturschutz Aktiven für ihre Arbeit genutzt werden.

Vor allem in Baden-Württemberg wird derzeit verstärkt nach Rebhühnern gesucht. Mit den Daten sollen Forderungen nach einem schnellen Voranbringen des angekündigten Bodenbrüterprogramms der Landesregierung untermauert werden. Mehr zum Thema gibt es in einem kürzlich vom NABU Baden-Württemberg veröffentlichten Bericht.

Verstärkung gesucht! (Achtung, die Stelle ist inzwischen besetzt!)

Auf naturgucker.de wird seit Februar 2008 ein riesiger Datenschatz zusammengetragen. Darin stecken jede Menge Informationen über den Zustand unserer heimischen Natur. Diese teils noch verborgenen und für den Naturschutz immens wichtigen Zusammenhänge möchten wir künftig durch Auswertungen und moderne grafische Aufbereitungsmethoden verstärkt in den Fokus rücken. Dafür suchen wir im Umfang einer Zweidrittelstelle oder in Vollzeit zum nächstmöglichen Zeitpunkt Verstärkung für unser Team. Sämtliche Details erfahren Sie in unserer aktuellen Stellenausschreibung „Datenspezialist (d/m/w)“. Sie sind interessiert? Dann kontaktieren Sie uns! Und ganz wichtig: Weitersagen ist unbedingt erwünscht.

Abschließend möchten wir Ihnen für die kommenden Frühlingswochen viele schöne Naturmomente wünschen. Und nicht zu vergessen: Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben entspannte Ostertage.

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen!

Herzlicher Gruß

Jörg Chmill, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Gaby Schulemann-Maier, Stefan Munzinger, Ina Siebert und das gesamte Team von naturgucker.de

PS: Falls Sie uns ein wenig finanziell unterstützen möchten - naturgucker.de ist als gemeinnützig anerkannt und darf deshalb Spendenquittungen ausstellen. Wir würden uns sehr freuen!

naturgucker.de gemeinnützige eG * IBAN DE06 4306 0967 4104 3103 00 * GLS Bank

* Das Projekt NABU|naturgucker-Akademie wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.


 

12. Februar 2022

 

naturgucker.de: Spannendes über Säugetiere

Guten Tag,

wussten Sie schon, dass es derzeit auf der Erde rund 6 500 Säugetierarten gibt? So viele wurden bereits wissenschaftlich beschrieben, einige weitere Arten dürften noch auf ihre Entdeckung warten. Insgesamt machen die Säugetiere aber nur 0,3 Prozent aller (uns bekannten) Arten aus. Obwohl das erstaunlich wenig ist, sind sie ungemein spannend. Sie kommen auf jedem Kontinent vor und bewohnen sämtliche Lebensräume vom Hochgebirge bis zum Ozean sowie von Wäldern bis zu Wüsten.

Was Säugetiere ausmacht, auf welche Überlebensstrategien sie setzen und wie man sie am besten beobachtet – zum Beispiel indirekt in Form von Fährten –, damit beschäftigt sich ein neues Lernangebot der NABU|naturgucker-Akademie*. Ab sofort können Sie die umfangreichen Lerninhalte über Säugetiere kostenlos abrufen. Beim Lernen lässt sich gut ein verregnetes Wochenende überbrücken, an dem man lieber nicht nach draußen geht. Oder an dem vielleicht die gern genutzte Meldeseite für Naturbeobachtungen nur eine Fehlermeldung zeigt …

Serverausfall bei naturgucker.de Ende Januar

Das hat uns wirklich nicht begeistert! In der Nacht vom 27. auf den 28. Januar 2022 ist der Server von naturgucker.de aufgrund eines technischen Defekts ausgefallen. Dadurch war die Seite tagelang nicht zu erreichen. Erst am frühen Morgen des 31. Januar ist es unserem IT-Spezialisten Reinhard Lanzhammer nach intensiver Reparaturarbeit gelungen, die Seite wiederzubeleben. Leider hatte er dabei weniger Unterstützung als von uns erhofft seitens unseres Hosters Strato erhalten. Guter Service war anscheinend einmal.

Wir haben aber eine gute Nachricht: Es sind keine Daten verloren gegangen. Der große, für den Naturschutz und die Forschung nützliche Datensatz ist uns wichtig. Wir legen deshalb regelmäßig Sicherungskopien der Datenbanken an und es gibt inzwischen außerdem einen zweiten Server, der im Hintergrund bereitsteht. Zudem liegen die Bilder auf Flickr und die Videos auf Vimeo. Beide Plattformen arbeiten wiederum selbst mit umfangreichen Sicherungskonzepten.

Über den „Server-Crash“ haben wir unsere anderen Informationskanäle sofort berichtet: naturgucker.info, NABU|naturgucker-Akademie und das Facebook-Profil von naturgucker.de. Außerdem erhielten die Aktiven der Signal-Gruppe natur|chatter eine Nachricht. Wenn Sie dieser Signal-Gruppe beitreten möchten, können Sie sich dort anmelden.

Das große Los gezogen

Vom 27. November 2021 bis zum 6. Januar 2022 hat unser traditioneller Winter-Beobachtungswettbewerb stattgefunden. Dabei galten die durch registrierte Aktive gemeldeten Beobachtungen jeweils als ein Los. Den Hauptpreis der Verlosung, ein Fernglas CL Companion 8x30 von SWAROVSKI OPTIK im Wert von 1 200 €, erhielt Birgit Wichelmann-Werth. Schon seit dem 27. Februar 2011 meldet die engagierte Naturliebhaberin ihre Beobachtungen auf naturgucker.de – es sind inzwischen über 116 000 (Respekt!).

„Da das Reisen in die Ferne ja derzeit kaum möglich ist, bin ich viel in der Umgebung unterwegs, vor allem an der Wetterauer Seenplatte. Dort beobachte ich die Wasservögel. Mein Highlight in der vergangenen Woche war ein Prachttaucher. Der war allerdings so weit entfernt auf der anderen Seite des Sees, dass ich ihn mit meinem alten Fernglas kaum entdeckt, geschweige denn identifiziert hätte. Dieses Erlebnis habe ich ganz eindeutig meinem neuen Companion zu verdanken“, schrieb uns die glückliche Gewinnerin kürzlich. Wir freuen uns von Herzen mit ihr und für sie!

Wieder kein NABU|naturgucker-Kongress

Weniger erfreulich ist dagegen etwas anderes. Auch in diesem Jahr wird es wegen der Pandemie bedauerlicherweise keinen NABU|naturgucker-Kongress geben können. Nach wie vor erscheint uns die Situation zu unüberschaubar, als dass wir guten Gewissens für den Herbst unsere große Veranstaltung planen könnten. Unsere Hoffnung ruht nun auf 2023. Doch vielleicht ergibt es sich ja, dass sich Aktive aus unseren Reihen schon in diesem Jahr hier oder da beim Beobachten draußen über den Weg laufen und sich so auch ohne unseren Kongress mal wieder persönlich treffen.

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen!

Herzlicher Gruß

Jörg Chmill, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Gaby Schulemann-Maier, Stefan Munzinger und das gesamte Team von naturgucker.de

PS: Falls Sie uns ein wenig finanziell unterstützen möchten - naturgucker.de ist als gemeinnützig anerkannt und darf deshalb Spendenquittungen ausstellen. Wir würden uns sehr freuen!

naturgucker.de gemeinnützige eG * IBAN DE06 4306 0967 4104 3103 00 * GLS Bank

* Das Projekt NABU|naturgucker-Akademie wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz.