Beobachtungen mobil melden

In Kooperation mit dem Haupt Verlag hat naturgucker.de ein Framework für standardisierte NaturApps erarbeiten lassen, das seit Mai 2015 zur Verfügung steht und mit der seitdem eine ganze Reihe unterschiedlicher Apps erfolgreich produziert worden ist, siehe Liste verfügbarer Apps.

Eine NaturApp ist als moderne Ergänzung zur Netzwerk-Plattform naturgucker.de gedacht und ermöglicht auf Wunsch sowohl das Bestimmen direkt im Gelände (mit einem Multikriterienschlüssel) als auch grundsätzlich eine sofortige Meldung von Beobachtungen. Die Apps funktionieren offline, Inhalte befinden sich auf dem Mobilgerät und Beobachtungen können zeitversetzt zum Beispiel zu Hause per wLan übertragen werden. Eine NaturApp wird in aller Regel immer in Parallelversionen für Android und iOS generiert.

 

Feldbuch

Generell verfügt eine NaturApp über ein Feldbuch zum Melden von Naturbeobachtungen (alle Artengruppen mit >60.000 Arten weltweit). Es besteht die Möglichkeit, zahlreiche Details zu den Beobachtungen anzugeben, darunter beispielsweise Alter, Geschlecht oder Status; auch Exkursionsinformationen lassen sich erfassen und es können Beleg- sowie Gebietsbilder mit den Beobachtungen gespeichert werden.

Die Beobachtungen können direkt an naturgucker.de übertragen oder als csv an die eigene eMail-Adresse geschickt werden. Neben einer direkten GPS-Verortung können die Meldungen außerdem Beobachtungsgebieten aus naturgucker.de zugeordnet werden; neue Gebiete können jederzeit nachgeladen werden. Das Melden funktioniert deshalb sogar ohne GPS-Empfang, beispielsweise in Gebirgstälern.

Ergänzend können Herausgeber optional die im Folgenden vorgestellten weiteren Standardmodule nutzen.

Artenlexikon

Im Artenlexikon werden Beschreibung von Arten mit Textabschnitten (inklusive Überschrift, freie Wahl, unbegrenzte Anzahl) und einer beliebig großen Bildgalerie je Art zusammengefasst. Interne Verlinkungen zwischen Arten und/oder Lexikonkapiteln sind möglich.

Allgemeines Lexikon (optional)

Das Lexikon bietet die Möglichkeit zur Darstellung verschiedener Inhalte mit Textabschnitten (inklusive Überschrift, freie Wahl, unbegrenzte Anzahl) und einer beliebig großen Bildgalerie je Kapitel. Für Gebietsbeschreibungen können GPS-fähige Karten eingebunden werden. Interne Verlinkungen zwischen Lexikonkapiteln und/oder Arten sind möglich.
 

Multikriterienschlüssel (optional)

Im Multikriterienschlüssel werden unterschiedliche Merkmale über Piktogramme dargestellt und können parallel ausgewählt werden. Sie wirken dann entsprechend einschränkend auf die Liste der angezeigten Arten. So ist Bestimmen auch für Einsteiger intuitiv erlernbar und möglich.

Artentrainer (optional)

Das Modul Artentrainer dient dem Lernen, wobei zwei Möglichkeiten zur Auswahl stehen: Antwort-Eingabe oder Multiple-Choice-Auswahl. Innerhalb des Artentrainers werden die Fragen in einer Abfolge präsentiert, die auf einem Algorithmus basiert, mit dessen Hilfe gemäß wissenschaftlicher Untersuchungen effizient gelernt werden kann.

Infrastruktur

Die Inhaltsstruktur und die eigentlichen Inhalte für eine NaturApp werden über einen geschützten Admin-Bereich in naturgucker.de durch den Herausgeber/Autor oder durch ein von ihm eingesetztes Team online erfasst. Spezielle Fachkenntnisse oder technische Fähigkeiten sind dazu nicht notwendig.

Das Design (Titelbild, Farbe und dergleichen) sind frei konfigurierbar. Zum Vertrieb (kostenfrei oder kostenpflichtig) können die Zugänge von naturgucker.de zum Apple Appstore und Google Play genutzt werden.

Mehr zu den NaturApps erfahren Sie außerden in unserer ausführlichen Funktionsbeschreibung.

Preise und Bedingungen

Die NaturApp mit Feldbuch (>76 000 meldbare Arten weltweit) und Grundversion des Artenlexikons (bis zu 100 Arten) ist ab 3 500 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) erhältlich. Die optionalen Module "Allgemeines Lexikon", "Multikriterienschlüssel" und "Artentrainer" kosten jeweils 500 Euro netto. Größere Inhaltskontingente bieten wir auf Nachfrage individuell an. Wird eine App kostenpflichtig vertrieben, erhält naturgucker.de eine Provision in Höhe von 10 % der Netto-Erlöse.

Für gemeinnützige Zwecke und Bildungsprojekte gelten kontextabhängig gesonderte Bedingungen.