Newsletter vor naturgucker.de aus dem Jahr 2020

31. Juli 2020

 

naturgucker.de: Fotowettbewerb SIGMA Naturbild 2020

Guten Tag,

von einem Sägezahn-Sommer sprechen die Meteorologen, wenn die Temperaturen wie bei uns derzeit auf und ab pendeln. Anders als die beiden vorangegangenen Sommer bringt uns der diesjährige vor allem auch Niederschläge, und das wiederum tut der Natur gut. Dadurch lassen sich etliche Arten wieder beobachten, die sich in den letzten Hitzesommern eher rar gemacht haben. Sicherlich wird sich das auch in den Beobachtungsdaten aus dem NABU Insektensommer zeigen, dessen zweite Zählperiode gestern begonnen hat; noch bis zum 9. August 2020 dauert diese. Machen Sie doch einfach mit und zählen Sie alles, was summt und krabbelt - naturgucker.de ist natürlich Partner der Aktion.

Ebenfalls bis zum 9. August läuft auch noch der große Fotowettbewerb SIGMA Naturbild. Einreichen können Sie Ihre Naturfotos, die zum Motto "Farben des Sommers" passen und während dieser Jahreszeit fotografiert worden sein müssen. Details zur Teilnahme können Sie online nachlesen. Den Hauptpreis, ein 70-200mm F2.8 DG OS HSM Sports Telezoom-Objektiv im Wert von 1.399 €, vergibt im Anschluss an den Wettbewerb eine Expertenjury. Weitere Sachpreise werden unter den Teilnehmenden, die Bildpunkte auf naturgucker.de erlangt haben, verlost.

Beeindruckende Langzeitbeobachtungen

Zum Beobachten gibt es viele gute Orte, und es gibt die absoluten Lieblingsplätze. Ein neuer Beitrag auf naturwerke.net handelt von einem solchen Fleckchen Erde in der deutschen Hauptstadt. Ganze 29 Jahre Beobachtertätigkeit sind in dem Text über den Tempelhofer Parkfriedhof zusammengefasst. Rund 1.500 Arten konnte Wolfgang Katz dort beobachten, vom Acker-Gauchheil über den Lindenschwärmer bis hin zum Zilpzalp. Diese umfangreiche Datensammlung ist ein wertvoller Beleg für die Artenvielfalt im städtischen Raum und vor allem dafür, welche Datenschätze engagierte Beobachter zusammentragen können. 

NABU|naturgucker-Kongress 2020 fällt aus

Nach reiflicher Überlegung haben sich der NABU und naturgucker.de dazu entschlossen, den für diesen Herbst geplanten NABU|naturgucker-Kongress nicht stattfinden zu lassen. Uns ist Ihre Gesundheit sehr wichtig und wir nehmen unsere Fürsorgepflicht entsprechend ernst. Deshalb setzen wir lieber auf einen Termin im nächsten Jahr, den Sie sich gern schon einmal notieren können: 29. bis 31. Oktober 2021. Bis dahin werden sich hoffentlich die Pandemie-Wogen geglättet haben, sodass wir wieder unbeschwert eine schöne und informative Veranstaltung miteinander genießen können. 

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen!

Bester Gruß

Jörg Chmill, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Gaby Schulemann-Maier, Stefan Munzinger und das gesamte Team von naturgucker.de


4. Juli 2020

 

naturgucker.de: Fotowettbewerb SIGMA Naturbild 2020

Guten Tag,

haben Sie dieses Jahr schon Glühwürmchen gesehen? Oder die ersten Heuschrecken zirpen gehört? Der Sommer ist unverkennbar da und bietet uns viele schöne Beobachtungsmöglichkeiten - und Fotomotive. Die Kamera mit nach draußen zu nehmen und später Bilder auf naturgucker.de hochzuladen, kann sich für Sie lohnen, denn es gibt beim heute beginnenden Fotowettbewerb tolle Preise zu gewinnen.

SIGMA Naturbild 2020

Vom 4. Juli bis zum 9. August 2020 veranstaltet naturgucker.de gemeinsam mit SIGMA zum nunmehr fünften Mal einen großen Fotowettbewerb. Er steht unter dem Motto "Farben des Sommers". Ganz gleich, ob Sie diese auf Ihrem Balkon, im Garten oder in der Natur mit der Kamera einfangen - alle Sommermotive sind erwünscht. Eine Fachjury wird nach Abschluss des Wettbewerbs das Siegerbild küren, dieser Hauptpreis ist das 70-200mm F2.8 DG OS HSM Sports Telezoom-Objektiv im Wert von 1.399 €. Außerdem werden unter allen Teilnehmenden, die Bildpunkte auf naturgucker.de aus der Nutzergemeinschaft erhalten, weitere Preise verlost. Zum Mitmachen brauchen Sie Ihre Bilder nur auf naturgucker.de hochzuladen und dabei das Häkchen bei der Wettbewerbsteilnahme zu setzen. Mehr Informationen über den den Wettbewerb sowie die Teilnahmebedingungen finden Sie online.

Auf Ihre Fotos sind wir schon sehr gespannt! Und wir würden uns darüber freuen, wenn Sie zu den Bildern jeweils auch Beobachtungen melden würden. Denn je umfangreicher die Datensammlung, desto aussagekräftiger ist sie.

Naturschutz, Forschung und Co.

Mit den Beobachtungsdaten sowie Fotos wird bereits jetzt intensiv gearbeitet. Naturschützer greifen für ihre Aktivitäten ebenso auf die Daten zurück wie Wissenschaftler unterschiedlicher Bereiche. Auch naturgucker.de wertet aus, was gemeldet wurde, um Ihnen beispielsweise Karten und Diagramme zur Verfügung stellen zu können. Erfahren Sie mehr darüber, wie vielfältig die naturgucker.de-Daten genutzt werden.

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen!

Bester Gruß

Jörg Chmill, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Gaby Schulemann-Maier, Stefan Munzinger und das gesamte Team von naturgucker.de


29. Mai 2020

 

naturgucker.de: Insekten zählen

Guten Tag,

derzeit haben die Insekten in unserer Natur Hochsaison. Auf naturgucker.de wurden in den vergangenen Tagen etliche spannende Sichtungen dokumentiert, darunter Beobachtungen des prächtigen Roten Ampfer-Glasflüglers und der Rotbäuchigen Wespenbiene. Meldungen zu über 300 Insektenarten kamen pro Tag durchschnittlich zusammen. Zum Vergleich: Anfang März waren es nur jeweils knapp unter 100 Arten täglich. Dass viele unserer Aktiven so genau hinschauen und auch auf kleine "Krabbeltiere" achten, freut uns sehr - sind Insekten doch ein entscheidender Teil der Basis der Nahrungskette. Wie es um die Insekten steht, sollen in diesen Tagen zudem einige Projekte, an denen Sie mitwirken können, herausfinden.

Erste Zählperiode beim NABU Insektensommer läuft

Vom 29. Mai bis zum 7. Juni 2020 findet der erste diesjährige Zählzeitraum der Mitmachaktion NABU Insektensommer statt, bei der naturgucker.de Partner ist. Naturinteressierte sind dazu aufgerufen, eine Stunde lang Sechsbeiner zu beobachten und die Ergebnisse zu dokumentieren. Wie gezählt werden sollte, erklärt der NABU auf seiner Website. Die Aktion läuft in diesem Jahr bereits zum dritten Mal und ist um eine Entdeckungsfrage ergänzt worden: Wie viele Asiatische Marienkäfer und Siebenpunkt-Marienkäfer konnten Sie zählen? Melden Sie Ihre Beobachtungen ganz unkompliziert über unser Formular.

Schmetterlinge zählen

Sie lieben Schmetterlinge und wohnen in Nordrhein-Westfalen? Dann haben Sie vielleicht Lust, den NABU NRW bei seiner jährlichen Mitmachaktion "Zeit der Schmetterlinge" zu unterstützen. Auf der Projekt-Website finden Sie alle nötigen Infos und mit dem Aktionsbeginn auch einen Link fürs Melden. Spannend sind auch die Einblicke in die Auswertungen der Beobachtungsjahre 2017 bis 2019. Welche Art wird wohl dieses Jahr an die Spitze segeln?

Wir helfen Ihnen!

Sie nutzen naturgucker.de und irgendetwas funktioniert an Ihrem Computer oder Smartphone nicht reibungsfrei? Oder Sie benötigen Hilfe beim Finden einer bestimmten Funktion auf unserer Seite? Dann kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gern. Damit wir Ihre Anfragen so effizient wie möglich bearbeiten können, gibt es ab sofort ein Support-Formular für Sie.

Lesetipps auf naturwerke.net

Auf der Schwesterseite von naturgucker.de hat sich wieder eine Menge getan. Wir haben auf naturwerke.net beispielsweise einen Beitrag veröffentlicht, der Ihnen erklärt, weshalb das Löschen von Bildern auf naturgucker.de häufig nicht sinnvoll ist. Zudem können Sie nachlesen, in welch vielfältiger Weise Sie naturgucker.de zur Bestimmungshilfe nutzen können und was es mit der Systematik der Biologie und dem Stammbaum auf dieser Website auf sich hat. Und vielleicht interessiert Sie ja auch unser Beitrag darüber, wie die falsche Pflege in Naturschutzgebieten die Artenvielfalt gefährden kann.

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen!

Bester Gruß  und schöne Pfingsttage

Jörg Chmill, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Gaby Schulemann-Maier, Stefan Munzinger und das gesamte Team von naturgucker.de


1. Mai 2020

 

naturgucker.de: Mai!

Guten Tag,

in der Natur ist zurzeit enorm viel los, und das quer durch alle Artengruppen. Mit den vielen Beobachtungen wächst der Datenbestand von naturgucker.de, mit dessen Auswertung wir uns in unserem 13. Jahr nun intensiver beschäftigen.

Machen Sie uns mehr Arbeit!

Beeindruckende 11,2 Millionen Beobachtungen aus aller Welt wurden seit dem Start von naturgucker.de Anfang 2008 bereits gemeldet, die Anzahl von 76.000 Aktiven wurde vor wenigen Tagen überschritten. Für den Naturschutz sind die Daten von enormer Bedeutung. Und Sie können sie aufwerten. Bitte geben Sie so viele Beobachtungsdetails wie möglich an, seien es Angaben zur Anzahl der Exemplare oder Individuen, Infos zum Entwicklungsstadium oder was die Tiere gerade getan haben. Auch die allgemeinen Exkursionsinformationen sind wichtig. Durch viele Zusatzdaten werden noch aussagekräftigere Auswertungen möglich.

Beobachten, sammeln und genießen

Sammeln Sie doch einfach beim nächsten Naturspaziergang nicht nur Beobachtungsdaten, sondern auch ein paar grüne Köstlichkeiten. Einblicke in das Thema bietet Dr. Rita Lüder, die schon mehrfach auf dem NABU|naturgucker-Kongress als Referentin dabei war. Mit ihrem Mann Frank hat sie das tolle Buch "Wildpflanzen zum Genießen" veröffentlicht. Das Autorenduo bietet dieses Werk noch für einige Tage zum kostenlosen Herunterladen an, wie sie in ihrem Video berichten. Neben diesem inhaltlichen (und kulinarischen) Tipp haben wir auch noch eine kulturelle Empfehlung für Sie. Sänger und Pianist Jan Luley, der uns vom ersten naturgucker-Kongress an mit seiner Live-Musik begeistert hat, gibt derzeit kostenlose Online-Konzerte. "Jan’s Piano Session" ist jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag online von von 20:30 Uhr bis 21:45 Uhr bei Twitch.

Vögel im Garten zählen

Wer piept und flattert denn da in deutschen Gärten? Das möchte unser Partner NABU gern wissen. Vom 8. bis 10. Mai 2020 richtet er wieder bundesweit die Mitmachaktion "Stunde der Gartenvögel" aus. Zählen Sie eine Stunde lang mit und unterstützen Sie den Naturschutz mit Ihren Angaben. Mehr Infos zum Zählmodus finden Sie auf der Projekt-Webseite

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen!

Bester Gruß

Jörg Chmill, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Gaby Schulemann-Maier, Stefan Munzinger und das ganze Team von naturgucker.de


11. April 2020

 

naturgucker.de wünscht schöne Ostertage

Guten Tag,

die Intensität der Vogelgesänge hat draußen inzwischen merklich zugenommen. Damit leiten einige Arten verstärkte Nestbauaktivitäten ein. Manche Vögel haben sogar bereits Nachwuchs. Und damit stellt sich die Frage: Sollten Neststandorte bei naturgucker.de überhaupt gemeldet werden? Und wenn ja, als geschützte Beobachtung, damit der genaue Ort nicht angezeigt wird? Eine weitere Variante wäre, dass naturgucker.de systemseitig die Beobachtungen empfindlicher Arten strikt schützt. Damit würden Sie als die Melder jedoch bevormundet. Die Hintergründe zu diesem Thema haben wir für Sie in einem umfangreichen Beitrag bei naturwerke.net zusammengefasst. Wir sind auf Ihre Meinungen dazu gespannt!

Natur erleben in Corona-Zeiten

Uns interessierte, ob und wie sich die momentane Pandemie-Situation auf Ihr Meldeverhalten in Sachen Naturbeobachtungen auswirkt. Um es gleich vorweg zu schicken: Eine solche Auswertung hat es in sich, denn das Meldeverhalten wird von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter ganz maßgeblich das Wetter - auch in Corona-Zeiten.

Die Anzahl der Beobachter, die ihre Sichtungen aus Deutschland und aus allen Artengruppen bei uns gemeldet haben, liegt für die Wochenenden in Kalenderwoche 12 bis 14 aus diesem Jahr etwa 20 % unter dem Fünfjahresdurchschnitt desselben Zeitraums. Trotz guten Beobachtungswetters haben in diesem Jahr deutlich weniger Menschen Naturbeobachtungen auf naturgucker.de gemeldet. Wird lediglich das Jahr 2019 als Vergleich herangezogen, liegt der diesjährige sogar um 28 % niedriger. Praktisch identisch sind die Werte für die Anzahlen der gemeldeten Beobachtungen. Hinzu kommt, dass diese Zahlen als Minimum anzusehen sind, denn nicht berücksichtigt ist bei dieser ersten groben Auswertung, dass die Zahl der Aktiven auf naturgucker.de in den vergangenen fünf Jahren erheblich gewachsen ist.

Den oben genannten Werten gegenüber steht, dass seit etwa Mitte März die Anzahl der Sitzungen auf naturgucker.de und somit die Zugriffe auf die Seite erheblich gestiegen sind. Es beschäftigen sich demnach seit einigen Wochen überdurchschnittlich viele Menschen mit den Bildern und Daten auf unserer Website.

Schlupfwespen in Schleswig-Holstein und Hamburg gesucht

Die Faunistisch-Ökologische Arbeitsgemeinschaft e. V. (FÖAG) untersucht derzeit die Schlupfwespenfauna Schleswig-Holsteins und Hamburgs. Viele der 3500 in Deutschland vorkommenden Arten sind mittels Bildern zwar maximal bis zur Gattung bestimmbar. Es gibt aber auch eine Vielzahl auffälliger Arten, die am Foto eindeutig bestimmt werden können. Daher werden Anfang 2021 alle bis dahin bei naturgucker.de hochgeladenen Fotos von Schlupfwespen (Ichneumonidae) aus SH und HH durch die FÖAG ausgewertet, um neue Erkenntnisse zur Verbreitung vieler Arten zu gewinnen. Dabei sind durchaus auch einige neue Nachweise zu erwarten. Vielleicht ist das ja ein Ansporn an Sie, in diesem Jahr möglichst viele Schlupfwespen zu fotografieren und die Bilder bei naturgucker.de hochzuladen. Mehr Infos zu dem Projekt finden Sie hier online.

Funde toter Blaumeisen melden

Seit kurzem gibt es unter anderem in Hessen vermehrt bislang ungeklärte Todesfälle unter Blaumeisen, in einem Garten in Thüringen wurden gar binnen weniger Stunden vier tote Blaumeisen gefunden. Nun sollen Untersuchungen Aufschluss darüber geben, was die vermehrten Todesfälle verursacht und wo sie auftreten. Sie können helfen, indem Sie Totfunde auf naturgucker.de melden. Bei der Eingabe Ihrer Sichtungen können Sie im Formular unter “-beobachtung-” den Menüpunkt “Totfund” auswählen. Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des NABU.

naturgucker.de mehrfach öffnen

Vermutlich kennen Sie das: Sie schauen sich ein Bild oder eine Beobachtung auf naturgucker.de an und möchten dann eigentlich gern ein weiteres Fenster oder einen zusätzlichen Tab öffnen, um parallel dazu beispielsweise ein Gebiet zu betrachten. Dadurch ist die zuerst geöffnete Ansicht von naturgucker.de bislang quasi "eingefroren". Das ist jetzt Schnee von gestern. Ab sofort ist es möglich, naturgucker.de in beliebig vielen Tabs oder Fenstern Ihres Browsers gleichzeitig zu öffnen, wobei die einzelnen Sitzungen, also Fenster oder Tabs, allesamt aktiv bleiben.

Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage - vielleicht nutzen Sie sie ja für Beobachtungs-Spaziergänge.

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen!

Bester Gruß

Jörg Chmill, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Gaby Schulemann-Maier, Stefan Munzinger und das ganze Team von naturgucker.de


28. März 2020

 

naturgucker.de: Draußen beobachten oder lieber nicht?

Guten Tag,

gerade jetzt lockt der Frühling und man möchte am liebsten nach draußen gehen. Aber darf und sollte man das in Zeiten einer Pandemie überhaupt? Ja, denn bislang ist es nicht generell verboten, das Haus zu verlassen. Das Bundesministerium für Gesundheit formuliert es auf seiner Website so, dass unter anderem Bewegung an der frischen Luft weiterhin möglich ist. Ein Naturspaziergang ist Bewegung an der frischen Luft, und die kann bei Einhaltung der Sicherheitsregeln förderlich für die Gesundheit sein. Außerdem hebt ein Aufenthalt im Freien - vor allem bei Sonnenschein - die Stimmung, was in diesen ungewöhnlichen Zeiten ein wichtiger Aspekt ist.

Bei alldem ist jedoch immer Augenmaß gefragt. Das Aufsuchen von Gebieten mit vielen Besuchern ist nicht ratsam. Dort könnte es schwierig werden, den notwendigen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Im eigenen Garten sind Naturbeobachtungen hingegen in jedem Fall unproblematisch. Meldungen von dort oder von Ihrem Balkon sind auf naturgucker.de immer genauso willkommen wie solche aus der freien Natur.

Lesetipps für Zeiten auf dem Sofa

Falls Sie lieber nicht rausgehen möchten oder nach einem Spaziergang gern auf dem Sofa entspannen, haben wir einige Lesetipps rund um die Natur für Sie. Für all jene, die an phänologischem Wissen interessiert sind, ist das Buch "Pflanzen im Rhythmus der Jahreszeiten beobachten" aus dem Haupt Verlag lesenswert. Gerade vor dem Hintergrund, dass wir gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ein Beobachtungsprojekt durchführen, halten wir dieses Werk für überaus lehrreich. Ähnliches gilt für "Blumen und ihre Bewohner", das viele Anregungen für Beobachtungen im Verlauf des Jahres bietet; es ist ebenfalls aus dem Haupt Verlag.

Besonders am Herzen liegt uns das im Goldmann Verlag erschienene Werk "Der Ruf der Kraniche" von Dr. Bernhard Weßling. Der Kranichexperte hatte im vergangenen Jahr auf dem NABU|naturgucker-Kongress einen mitreißenden Vortrag über die großen Vögel gehalten und damit die rund 160 Besucher begeistert. Sein Buch geht noch viel mehr in die Tiefe und bietet erstaunliche, überraschende und spannende Einblicke in das Leben der "Vögel des Glücks", die er darin als intelligente und geistig sehr flexible Lebewesen skizziert.

Stammbaum erweitert und mehr

Vor einigen Monaten haben wir auf naturgucker.de den Stammbaum neu eingeführt. Mit seiner Hilfe können Sie anhand von Bildern Arten, Gattungen und Co. kennenlernen. Außerdem können Sie, wenn Sie eine Art nicht sicher bestimmen können, den Stammbaum zum Recherchieren nutzen. Vom Reich über die Familie bis hin zur Art reichen die einzelnen systematischen Kategorien. Neu hinzugekommen sind nun Subtaxa, also Unterarten und Variationen. So können Sie beispielsweise in der Übersicht der Schafstelze jetzt die Thunbergschafstelze ebenso finden wie die Iberienschafstelze. Probieren Sie es aus!

Mittlerweile gibt es im Bereich der Porträts auch für höhere Gruppen wie Gattungen oder Familien naturgucker.de-Permalinks. Und zuletzt sei noch erwähnt, dass ab sofort für alle Spinnenarten die offiziellen deutschen Namen angezeigt werden.

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen!

Bester Gruß und bleiben Sie gesund

Jörg Chmill, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Gaby Schulemann-Maier, Stefan Munzinger und das ganze Team von naturgucker.de


7. März 2020

 

naturgucker.de: Frühling!

Guten Tag,

vor Kurzem berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer Pressemitteilung, dass der Winter 2019/2020 der zweitwärmste seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 gewesen ist. Was bedeutet das für die Natur? Unsere stichpunktartige Auswertung zeigt: Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Was für Pflanzen gilt, gilt nicht unbedingt auch für andere Artengruppen. Außerdem sind Zusammenhänge, die basierend auf einem Bauchgefühl oft angenommen werden, bei genauer Betrachtung doch nicht unbedingt vorhanden. So sind beispielsweise milde Winter für manche Insekten ein Problem, obwohl sie eher kälteempfindlich sind. Die vergleichsweise hohen Temperaturen sind dabei allerdings nicht das Hauptursache, sondern wohl auch Aspekte wie die Luftfeuchtigkeit. Ist diese hoch, kann es in milden Wintern zu verstärktem Pilzwachstum kommen. Viele überwinternde Insekten verschimmeln dann in ihren Verstecken.

Seit dem Herbst 2019 besteht auf naturgucker.de die Möglichkeit, Temperatur- und Niederschlagsdaten in Beobachtungsdiagramme einzublenden, siehe unser Hilfetext. Probieren Sie es aus und schauen Sie sich an, was die Daten "sagen". Und melden Sie bitte Ihre Beobachtungen, vor allem die unserer Monitoring-Arten aus den Projekten "Phänologie" mit dem DWD sowie "Frühe Falter" und "Frühe Blüher". Dadurch tragen Sie mit dazu bei, den Datenbestand größer und damit wertvoller zu machen.

Was treibt Vogelbeobachter um und an?

Ein großer Teil der auf naturgucker.de gemeldeten Beobachtungen betrifft Vögel. Doch weshalb mögen es Menschen so sehr, die Gefiederten zu betrachten? Konkrete Erkenntnisse zu den Beweggründen der Beobachter aus dem deutschsprachigen Raum fehlen bislang. Forscher der Universität Tübingen möchten diese Wissenslücke schließen. Es wäre toll, wenn Sie an der aktuellen Umfrage teilnehmen würden. Ein kleiner Tipp: In Ihren Daten auf naturgucker.de können Sie leicht nachschauen, wie viele Vogelarten Sie insgesamt bereits gesehen haben und wie viele Sie in Ihrem Heimatland gesichtet haben; letzteres bekommen Sie beispielsweise mit einem Datenexport heraus.

naturgucker.de-Server auf dem neuesten Stand

Gute zwei Monate haben die Arbeiten im Hintergrund gedauert, jetzt ist es endlich vollbracht: Der Server von naturgucker.de ist seit Anfang dieser Woche technisch auf dem neuesten Stand. Dank des unermüdlichen Einsatzes unseres Programmierers Reinhard Lanzhammer werden nun auch wieder die Lexikonbeiträge in den Artporträts angezeigt. Weil Wikipedia Anfang des Jahres auf eine neue Technologie umgestellt hatte, war der alte Server von naturgucker.de nicht mehr kompatibel, weshalb die Anpassung nötig wurde.

Obwohl wir das Ganze ausführlich getestet haben, gibt es vielleicht hier und da noch kleine "Kinderkrankheiten". Falls Ihnen etwas Ungewöhnliches auffällt oder irgendetwas nicht wie gewohnt funktioniert, schreiben Sie uns bitte an: support@naturgucker.de. Ihre Fehlerberichte sind uns eine große Hilfe!

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen!

Bester Gruß

Jörg Chmill, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Gaby Schulemann-Maier, Stefan Munzinger und das ganze Team von naturgucker.de


1. Februar 2020

 

naturgucker.de: Bereits Frühling?

Guten Tag,

haben Sie auch schon die ersten Frühblüher draußen entdecken können? Aufgrund des bisher sehr milden Winters beginnen viele Pflanzen in diesem Jahr besonders früh zu blühen, darunter Winterlinge. Ein Blick in deren Artporträt verrät, dass bereits am 9. Januar erste aufblühende Exemplare gemeldet wurden, erste blühende am 15. Januar. Die diesjährige Beobachtungssaison blühender Pflanzen startet damit ausgesprochen früh.

Wie schon in den vorangegangen Jahren, richten wir wieder Monitorings zur Pflanzenwelt aus. Unser mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) gemeinsam durchgeführtes Projekt dreht sich um die Phänologie und somit um die jahreszeitliche Entwicklung der Pflanzen. Sie könnten uns unterstützen, indem Sie Ihre Beobachtungen der Zielarten melden. Diese sind derzeit die Gewöhnlichen Hasel und das Kleine Schneeglöckchen. Letzteres ist auch eine der Zielarten unseres ebenfalls laufenden Monitorings "Frühe Blüher". Indem Sie Ihre Sichtungen melden, unterstützen Sie uns und unsere Partner dabei, Daten zu den tiefgreifenden Veränderungen in der Natur zu sammeln, deren Zeugen wir alle derzeit werden.

Entwicklungen auf naturgucker.de

Vielen Aktiven ist es bereits aufgefallen: Seit einigen Wochen werden in den Artporträts auf naturgucker.de keine Lexikonbeiträge mehr angezeigt. Diese Texte haben wir bislang über eine Schnittstelle von Wikipedia.de bezogen und eingeblendet. Anfang des Jahres hat Wikipedia seinen Sicherheitsstandard erhöht und unsere Servertechnologie war damit nicht mehr kompatibel. Eine Sofortlösung für eine schnelle Reparatur konnten wir leider nicht auf die Beine stellen, deshalb wird nun auch auf dem naturgucker.de-Server aufgerüstet. Weil sehr viele weitere Abhängigkeiten mit anderen Funktionalitäten bestehen, ist unser Entwickler seit vier Wochen damit beschäftigt, hinter den Kulissen alles neu zu gestalten. Wir hoffen, dass wir im Februar die Arbeiten fertigstellen können und Sie dann auch wieder Zugriff auf das Lexikon in den naturgucker.de-Artporträts haben werden.

6. NABU|naturgucker-Kongress

Auch in diesem Jahr wird es wieder einen NABU|naturgucker-Kongress geben ‒ und die wichtigen Eckdaten stehen jetzt bereits fest: Vom 30. Oktober bis zum 1. November 2020 werden wir in den Räumlichkeiten der historischen Paulinerkirche in Göttingen tagen. Wir würden uns freuen, wenn Sie mit dabei wären. Das Programm werden wir in den kommenden Monaten ausarbeiten und rechtzeitig darüber informieren. Auch werden wir voraussichtlich ab dem frühen Sommer eine Möglichkeit zur Anmeldung anbieten. Rückblicke auf vorherige Veranstaltungen finden Sie hier.

In diesem Sinne: Naturgucken macht Spaß und schafft gemeinsam Wissen!

Bester Gruß

Jörg Chmill, Yvonne Christ, Frank P. Gröhl, Gaby Schulemann-Maier, Stefan Munzinger und das ganze Team von naturgucker.de