Pyrenäen/Spanien: Schmetterlinge und Orchideen

Kurzinfos zur Reise

Datum: 09.06.2019 - 16.06.2019
Preis: 1.790 €, EZ-Gesamtpreis 1.930 €
Reiseleiter: Dieter Schneider (Fachbeiratssprecher naturgucker.de)
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Warum die spanischen Pyrenäen?

Wie die Alpen bildeten sich die Pyrenäen vor etwa 50 bis 100 Millionen Jahren im Erdzeitalter Tertiär. Es handelt sich um ein Faltengebirge mit mehr als 200 Gipfeln, die über 3.000 Meter hoch sind. Der höchste Berg ist mit 3.404 Metern der Pico de Aneto. Für viele Gebirge typisch, weisen die Pyrenäen auf relativ kleiner Fläche verschiedene Höhenlagen auf, was wiederum einer großen Zahl spezialisierter Tiere und Pflanzen Lebensräume bietet. So kommen in den Pyrenäen beispielsweise etwa 4.500 Pflanzenarten vor, darunter 150 endemische. Mit vielen Arten sind auch die Insekten vertreten, darunter circa 300 Schmetterlingsarten.

Der Fokus dieser naturgucker|reise in die Pyrenäen liegt auf den Orchideen und Schmetterlingen, lässt aber auch andere Elemente der Fauna und Flora nicht außer Acht. Reiseleiter Dieter Schneider kennt zum Beispiel auch die Vögel sehr gut und wird unterwegs mit den Reisenden die artenreiche Natur als Ganzes erkunden. Zu den Zielarten, die auf den Exkursionen vor Ort gesucht werden, gehören unter anderem der Große Schillerfalter, der Erdbeerbaumfalter, der Gelbe Frauenschuh und der Widerbart, eine schmarotzende Orchideenart. Nicht alles kann immer tatsächlich gefunden werden, aber gerade weil während der naturgucker|reisen auf so viel mehr als nur Schmetterlinge und Orchideen geachtet wird, gibt es garantiert genügend viele Arten zu bestaunen.

Zu den Exkursionszielen gehören neben anderen der Portalet-Pass, der Stausee La Sarra, das Hecho-Tal und der Asia-Talkessel. Auch auf dem traditionsreichen Jakobsweg wird ein Stück weit gewandert und die Natur erkundet.

 

Details zu naturgucker|reisen bei DUMA Naturreisen

Mehr Informationen über die achttägige Reise in diese artenreiche Gegend Spaniens gibt es bei DUMA Naturreisen.

 

Impressionen und Arten aus den spanischen Pyrenäen

Gelber Frauenschuh (Cypripedium calceolus), (c) Harald Bott/naturgucker.de
Gelber Frauenschuh (Cypripedium calceolus), (c) Harald Bott/naturgucker.de
Alpen-Mauerpfeffer (Sedum alpestre), (c) Hans Schwarting/naturgucker.de
Alpen-Mauerpfeffer (Sedum alpestre), (c) Hans Schwarting/naturgucker.de
Steilwände in der Nähe von Hecho, (c) Andreas Schäfferling/naturgucker.de
Steilwände in der Nähe von Hecho, (c) Andreas Schäfferling/naturgucker.de
Erdbeerbaumfalter (Charaxes jasius), (c) Jürgen Seibel/naturgucker.de
Erdbeerbaumfalter (Charaxes jasius), (c) Jürgen Seibel/naturgucker.de
Pyrenäen-Hyazinthe (Brimeura amethystina), (c) Hans Schwarting/naturgucker.de
Pyrenäen-Hyazinthe (Brimeura amethystina), (c) Hans Schwarting/naturgucker.de
Holunder-Fingerwurz (Dactylorhiza sambucina), (c) Josef Stulz/naturgucker.de
Holunder-Fingerwurz (Dactylorhiza sambucina), (c) Josef Stulz/naturgucker.de
Raupe des Wolfsmilch-Ringelspinners (Malacosoma castrensis), (c) Hans Schwarting/naturgucker.de
Raupe des Wolfsmilch-Ringelspinners (Malacosoma castrensis), (c) Hans Schwarting/naturgucker.de
Wiener Nachtpfauenauge (Saturnia pyri), (c) Luise Stephani/naturgucker.de
Wiener Nachtpfauenauge (Saturnia pyri), (c) Luise Stephani/naturgucker.de
Großer Schillerfalter (Apatura iris), (c) Mario Finkel/naturgucker.de
Großer Schillerfalter (Apatura iris), (c) Mario Finkel/naturgucker.de
Blattloser Widerbart (Epipogium aphyllum), (c) Dieter Schneider/naturgucker.de
Blattloser Widerbart (Epipogium aphyllum), (c) Dieter Schneider/naturgucker.de
Rotklee-Bläuling (Cyaniris semiargus), (c) Andreas Schäfferling/naturgucker.de
Rotklee-Bläuling (Cyaniris semiargus), (c) Andreas Schäfferling/naturgucker.de
Pyrenäen-Heckenkirsche (Lonicera pyrenaica), (c) Hans Schwarting/naturgucker.de
Pyrenäen-Heckenkirsche (Lonicera pyrenaica), (c) Hans Schwarting/naturgucker.de

 

Beispiele für Arten

Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für Arten, die während der Reisezeit in der Gegend vorkommen und mit ein wenig Glück während dieser naturgucker|reise beobachtet werden können.

 

Pflanzen

Alpen-Mauerpfeffer (Sedum alpestre)
Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera)
Blattloser Widerbart (Epipogium aphyllum)
Drachenmaul (Horminum pyrenaicum)
Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera)
Gelber Frauenschuh (Cypripedium calceolus)
Holunder-Fingerwurz (Dactylorhiza sambucina)
Pyrenäen-Heckenkirsche (Lonicera pyrenaica)
Pyrenäen-Hyazinthe (Brimeura amethystina)
Pyrenäen-Steinbrech (Saxifraga longifolia)
Schnepfen-Ragwurz (Ophrys scolopax)
Spiegel-Ragwurz (Ophrys speculum)

 

Schmetterlinge

Apollo (Parnassius apollo)
Erdbeerbaumfalter (Charaxes jasius)
Großer Schillerfalter (Apatura iris)
Isabellaspinner (Actias isabellae)
Mohrenfalter (Erebia sp.)
Polyommatus fulgens
Pyrenäen-Bläuling (Plebejus pyrenaica)
Rotklee-Bläuling (Cyaniris semiargus)
Schwarzer Apollo (Parnassius mnemosyne)
Wiener Nachtpfauenauge (Saturnia pyri)
Wolfsmilch-Ringelspinner (Malacosoma castrensis)